Wer aktuell vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente geht, muss in vielen Fällen eine dauerhafte Minderung der Rentenhöhe in Kauf nehmen. Die angemessene Höhe dieser Abschläge sowie die damit verfolgten Ziele werden in Deutschland regelmäßig in Politik, Wissenschaft und Medien diskutiert. Dies lässt sich u. a. durch die bedeutende Inanspruchnahme von Frühverrentungsmöglichkeiten erklären.
Im Rahmen der diesjährigen Kooperationstagung der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt e.V. wird diese aktuelle Debatte aufgegriffen und vertieft: Nach einer Einführung in die Thematik u. a. zur aktuellen Gesetzgebung liegt das Augenmerk auf den empirischen Zahlen rund um den vorzeitigen Rentenbezug. Darüber hinaus erweitert ein Blick zum Verfahren bei Abschlägen in der kapitalgedeckten Altersversorgung die Perspektive. Im Anschluss sollen verschiedene Berechnungslogiken der Abschläge vorgestellt und kritisch diskutiert werden, bevor die Debatte in einen größeren sozialpolitischen Kontext eingeordnet wird.
Wir laden Sie herzlich zur Kooperationstagung der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt e. V. ein und freuen uns über Ihre Teilnahme!
