Die 14. Sozialwissenschaftliche Promotionswerkstatt Rhein-Ruhr findet am 4. und 5. März 2027 in Duisburg statt. Sie richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden aus sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen sowie angrenzenden Fächern, die an einer Dissertation mit Bezug zu mindestens einem der folgenden Themenfelder arbeiten: Arbeit, Arbeitsmarkt, Arbeitspolitik, Bildung, Ungleichheit, Sozialstaat und Sozialpolitik.
Die Promotionswerkstatt ist grundsätzlich interdisziplinär und methodenoffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre im Entstehungsprozess befindliche Arbeit vorzustellen und mit erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie anderen Promovierenden intensiv zu diskutieren. Theoretisch-konzeptionelle und empirische Arbeiten sind gleichermaßen erwünscht. Im Zentrum steht die Diskussion laufender, noch nicht abgeschlossener Promotionsvorhaben – idealerweise erste Ergebnisse, es können aber auch gehaltvolle Forschungspläne vorgestellt werden.
Was geboten wird
Für jeden eingeladenen Doktoranden und jede eingeladene Doktorandin organisieren die Veranstalter eine Wissenschaftlerin bzw. einen Wissenschaftler mit hoher fachlicher Erfahrung und ausgewiesener Expertise, die vor Ort im Anschluss an die Vorstellung der jeweiligen Arbeit konkrete konstruktive Rückmeldungen geben. Während der anderthalbtägigen Veranstaltung besteht in den Pausen und beim gemeinsamen Abendessen Gelegenheit für Einzelgespräche und zur Vernetzung. Reisekosten werden erstattet, die Hotelübernachtung in Duisburg wird organisiert; zudem werden alle Teilnehmenden und Kommentator*innen zu einem gemeinsamen Workshop-Dinner eingeladen.
Was erwartet wird
Nach einer erfolgreichen Bewerbung erfolgt die Einladung zur Teilnahme. Erwartet werden die fristgerechte Einreichung eines zusammenhängenden Aufsatzes sowie eine durchgehende Anwesenheit während der gesamten Veranstaltungsdauer – die Veranstaltung lebt von der Diskussion und der wechselseitigen Kommentierung. Bereits veröffentlichte Aufsätze sollen nicht eingereicht werden.
Bewerbung
Die Bewerbung umfasst eine Zusammenfassung des Vorhabens (maximal 3.000 Zeichen) inkl. CV und, sofern vorhanden, den Namen der Betreuerin bzw. des Betreuers. Anzugeben ist außerdem, ob kumulativ promoviert oder eine Monografie geplant wird; bei kumulativen Vorhaben bitte den Aufsatz benennen, auf den sich die Promotionswerkstatt konzentrieren soll.
Wichtige Informationen
- Veranstaltung: 4. und 5. März 2027, Duisburg
- Bewerbungsfrist: 30.09.2026
- Rückmeldung über die Annahme: bis zum 23.10.2026
- Abgabe des Aufsatzes (max. 60.000 Zeichen inkl. Leerzeichen): bis zum 31.01.2027
- Bewerbung an: Prof. Dr. Marcel Erlinghagen, c/o Silke Demmler (Sekretariat), Institut für Soziologie, Universität Duisburg-Essen – marcel.erlinghagen@uni-due.de; silke.demmler@uni-due.de
Über die Veranstalter
Die sozialwissenschaftliche Promotionswerkstatt Rhein-Ruhr wird gemeinsam vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und dem Institut für Soziologie (IfS) der Universität Duisburg-Essen organisiert. Das Organisations- und Programmkomitee besteht aus Dr. Florian Blank und Axel Hauser-Ditz (beide WSI), Prof. Dr. Martin Brussig (IAQ) und Prof. Dr. Marcel Erlinghagen (IfS). Eine Übersicht über Teilnehmer/innen und Kommentator/innen der vergangenen Jahre findet sich unter uni-due.de/iaq/projektinfo/rrp.php.